| IMHO - in my humble opinion - Mein Blog zum Thema Privatsphäre, Internet und Humor. |
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++ All your base are belong to us ++
Somehow cool - All your base ... (Achtung: 1.7 MB)
posted by Kaspar
on www.imho.ch | direkter Link: Montag, Januar 20, 2003 top
++ Was man alles mit Shockwave machen kann ++
Seht ihr auf dieser Seite X-Pressive.com - erstaunlich. Eine ganze Oberfläche und jede Menge Games. Probiert z.B. die Teletubbies oder das Kung Fu!
Früher war meine Number-One-Site in diesen Belange Der Bauer, aber irgendwie hat der im Moment nicht mehr viel gscheits drauf, auch wenn das Webdisign immer noch überdurchschnittlich ist. Viel Spass und einen guten Start in die neue Woche! posted by Kaspar on www.imho.ch | direkter Link: Sonntag, Januar 19, 2003 top ++ Governor George Ryan - mein Mann des Tages ! ++
In der heutigen Sonntagszeitung habe ich gelesen, dass Governor Ryan am 3. letzten Tag seiner Amtsperiode alle 157 Todeskandidaten des Staates Illinois von der Todesstrafe befreit und die Strafe in lebenslängliche Haft umgewandelt hat. Erstaunlicherweise ist Ryan ein Republikaner, deshalb bin ich der Sache auf Governor Ryan's Homepage nachgegangen. Die Ursache für die Umwandlung der Strafen ist demnach, dass in 56 % Prozent der Fälle von Gewaltverbrechen Fehlurteile gesprochen wurden und dass 13 unschuldige Personen mittels Giftspritze aus der Welt geschafft worden sind. Der Gouverneur hat deshalb eine Kommission eingesetzt, die jetzt einen Bericht abgeliefert hat, der unter anderem aufzeigt, dass die Todesstrafe im Staat Illionois etwas für die Leute ist, die zu wenig Geld haben um sich richtig verteidigen zu lassen (Aussage des Senators von Illinois im Video der Pressekonferenz). In einem drastischen Fall klärte eine Journalistik-Studentin nach rund 20 Jahren auf, dass die Polizei den falschen in den Todestrakt gebracht hatte - sie fand den richtigen Täter und der unschuldige Insasse konnte gerade noch gerettet werden. Das schlimme daran: die Polizei hatte die Namen der tatsächlichen Täter 4 Tage nach der Tat zugespielt erhalten.
Der Staat Illinois hat jetzt erkannt, dass in vielen Urteilen aufgrund von Vorurteilen der Richter und der Geschworenen entschieden wird, ohne dass gesicherte Beweise vorliegen, die die Tat schlüssig nachweisen. Illinois gelobt Besserung, der Hinrichtungsstopp ist sicher eine gute Massnahme. So kann man die Unschuldigen wenigstens nach jahrelangen Abklärungen wieder freilassen, denn wenn sie schon massakriert sind ist es zu spät. Wie sieht das in den anderen 51 Bundesstaaten der USA aus? Läuft das alles unter "Kollateralschäden"? Wie hoch ist die Fehlerquote nachher, wenn mit einem verbesserten System gearbeitet wird? Nur noch 30 % Unschuldige die totgespritzt werden? Was ist bei den Fällen, die nicht untersucht wurden, also alle Fälle, bei denen es nicht zu einer Verurteilung zum Tode kam? Hintergrundinfos: - Video der Pressekonferenz: das Video lohnt sich anzuschauen (es läuft allerdings 24 Minuten, eine schnelle Internetverbindung ist empfohlen). - hier die Website des Governors Ryan als PDF-Datei (der Neue wird sicher in wenigen Tagen die ganze Website umstellen) posted by Kaspar on www.imho.ch | direkter Link: Sonntag, Januar 12, 2003 top ++ WAU! - Wieso Internet-Zensur nicht funktioniert ++
Wau Holland hat
in einem Artikel passend umschrieben, was früher vom Staat und den staatlichen Telekommunikationsunternehmen alles unternommen wurde, um die freie Meinungsäusserung zu be- und verhindern. Ich habe ihn heute gelesen und kann ihn nur empfehlen. Wenn wir die Wirtschaft ansehen, dann merken wir, dass es staatliche Eingriffe braucht um Exzesse zu verhindern. Aber Einschränkungen in der Presse- und Informationsfreiheit sind immer sehr sehr kritisch zu hinterfragen. Wau möge in Frieden ruhen - jetzt, da er nicht mehr unter uns weilt, ist es an uns aktiv zu werden und uns für unsere Freiheiten einzusetzen. Wir werden sehen, Wau hatte recht. Was nützt es, wenn wir ein paar Internetseiten verbieten? Es nützt gar nichts! Die Erwachsenen finden die ihnen genehmen Informationsquellen sowieso und den Jugendlichen bringt man besser bei, wie man mit Informationen umgeht und was ethisches Verhalten ist. Es gibt weder eine suchtfreie Gesellschaft noch eine Gesellschaft, die frei von jeglichen bösen oder negativen Gedanken ist. Verschweigen, ignorieren und ausfiltern löst das Problem nicht - es drückt die Informationen in den Untergrund und lässt sie um so spannender erscheinen. Bei SPAMmern und Kinderpornographie hört der Spass natürlich auf, aber wenn man - wie von einer Waadtländer Richterin geschehen - einzelne Internetseiten verbietet, dann macht man erst Recht Werbung dafür, die Informationen zu beschaffen und sie zu lesen. Ausserdem: was bringt es, wenn ich die Seiten über meine Schweizer Provider nicht mehr kriege? Ich kann doch irgendwann einmal einfach ein Surf-Abo von der Telecom-Italia oder notfalls sogar von der D-Telecom lösen und grenzüberschreitend surfen. Soo teuer kann das unterdessen gar nicht mehr sein. Weitere Tipps (Proxies etc.) zum zensurfreien surfen findet ihr übrigens hier. Labels: Meinungsfreiheit posted by Kaspar on www.imho.ch | direkter Link: Mittwoch, Januar 01, 2003 top |
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