IMHO - in my humble opinion -
Mein Blog zum Thema Privatsphäre, Internet und Humor.

++ Deutschland verbietet Computersicherheitssoftware ++
 

Der CCC zieht auf seiner Seite daraus das Fazit, dass die Bundesregierung das Internet als Blümchenwiese ansieht und deshalb niemand mehr Computersicherheitswerkzeuge benötigt. Computersicherheitswerkzeuge sind notwendig um die Sicherheits von Systemen zu testen. Wenn niemand die Systeme testet, findet man keine Sicherheitslücken, also sind die Systeme dann sicher.

Mich erinnert es an die Kleinkinderspiele: was man nicht sieht, existiert nicht. Hand vor die Augen und niemand sieht Dich mehr.

Dadurch, dass Sicherheitswerkzeuge vorboten werden, können White-Hats (gute Hacker, die z.B. im Dienste einer IT-Abteilung die Sicherheit des eigenen Unternehmens testen) Sicherheitslücken nicht mehr finden, Black-Hats (die bösen Buben) können aber nach wie vor über gängige Sicherheitslücken in Systeme einsteigen - erstens kümmert die es nicht, dass die Software verboten ist, zweitens können solche Einbrecher auch vom Ausland aus operieren.

Nebeneffekt: wenn niemand mehr die Systemsicherheit des eigenen Systems testen kann, dann kann auch der in Deutschland geplante Bundestrojaner unbehelligt in Systeme eingeschleust werden.

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posted by Kaspar on www.imho.ch | direkter Link: Sonntag, Juli 15, 2007 top
        
Comments:
Erinnert mich gerade an "Die Hard 4.0". Auf den Sicherheitsexperte wollte keiner hören und dem entsprechend benutzt er sein erschaffenes System um einen Fire Sale durchzuführen. Ich kann mir vorstellen, daß es genug solcher "Leute" gibt.
 
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